Expansion in Ostwürttemberg – Ecovis und RTS gründen Gemeinschaftsunternehmen

15.09.2016

München/Stuttgart – Zum 1. September 2016 gründen Ecovis und die Steuerberatungsgesellschaft RTS ein Gemeinschaftsunternehmen. Die „ECOVIS RTS Ostwürttemberg Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG“ mit Sitz in München/Stuttgart soll die Präsenz von RTS und Ecovis in der wirtschaftsstarken Region Ostwürttemberg ausbauen.

Erst im Februar hatten Ecovis, eines der weltweit führenden Beratungsunternehmen für den Mittelstand, und die in Baden-Württemberg beheimatete RTS Steuerberatungsgesellschaft ihre enge Zusammenarbeit angekündigt. Gemeinsames Ziel ist es, die Mandantenbasis zu erweitern, Fachwissen zu bündeln und Wachstum zu forcieren. Damit erreicht Ecovis, im traditionellen Stammland des Mittelstandes zuvor noch nicht vertreten, den Einstieg in Baden-Württemberg. Der regionale Mittelstandsexperte RTS erhält neben der Erweiterung der Branchenkompetenzen den Zugriff auf das internationale Netzwerk von Ecovis in über 60 Ländern weltweit.

Erster gemeinsamer Standort wird zum 1. September die renommierte Steuerkanzlei Schöffler in Giengen an der Brenz. Der Gründer und Inhaber, Steuerberater Georg Schöffler, bleibt unter der neuen Gesellschaft weiterhin an Bord. Mit ihrem breiten Leistungsspektrum aus Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Rechts- und Unternehmensberatung steigen Ecovis und RTS in der boomenden Mittelstandsregion Ostwürttemberg ein. Besonders die Fachkompetenz auf dem Agrarsektor kann Ecovis dort zur Geltung bringen, zumal die Kanzlei Schöffler in Giengen mit rund 50 Prozent einen sehr hohen Anteil an Mandanten aus der Landwirtschaft hat. RTS bringt wiederum die regionalen Kenntnisse mit ein.

Ostwürttemberg umfasst den Landkreis Heidenheim sowie den Ostalbkreis mit rund 450.000 Einwohnern in 53 Städten und Gemeinden. Charakteristisch für die Wirtschaftsregion ist ihr breit gefächerter Branchenmix vor allem aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau, der Metall- und Elektroindustrie, der Optik und Feinmechanik sowie mittelständischen Handwerksbetrieben. Unternehmen von Weltruf und ein Netz von Gründer- und Technologiezentren sowie Forschungseinrichtungen machen die Region zu einem ausgeprägten Technologiestandort, an dem auch Land- und Forstwirtschaft intensiv betrieben werden.